Jupiter und Mars am Morgenhimmel

Gegen 6:30 Uhr sieht man den größten Planeten unseres Sonnensystems Jupiter und den roten Planeten Mars am Südosthimmel. Mars steht dicht bei Spica, kann aber durch seine rote Farbe leicht erkannt werden. Wer am Himmel genau hinsieht, dem fällt auf, dass die Sterne flimmern, die beiden Planeten aber nicht.
Es war so kalt, dass ich die Schärfe nicht genau getroffen habe.

Messier 100

Diese Galaxie befindet sich im Sternbild Haar der Berenike. Sie ist ungefähr 9mag hell und 55 Millionen Lichtjahre entfernt .

Die Galaxie wurde 5 min belichtet mit einem C8. Auf diesem Foto sind noch vier weitere Galaxien zu sehen, die allerdings nicht zum Messier-Katalog gehören.

Gemeinsamer Beobachtungsabend bei Detlef Fliege am 04.05.2006

Das Hoch Paul bescherte uns einen wolkenlosen Himmel. Gegen 20.30 Uhr bauten wir die Technik auf. An diesem Abend standen den Beobachtern drei Teleskope zur Verfügung. Das erste Objekt war der Mond, der zur Hälfte beleuchtet war. Der Blick richtete sich auf das Mare Serenitatis. Mit dem 10” Schmidt-Newton sah man in dem Mare Wellen erstarrter Lava. Sie muss beim Füllen des riesigen Kraters vor ca. 3,8 Milliarden Jahren sehr dünnflüssig gewesen sein. Bei einigen Kratern konnte man mehrere Zentralberge erkennen. Der Meniskas lieferte am Mond ein etwas kontrastreicheres Bild.

Jupiter stand etwas zu tief. Die Atmosphäre ließ das Planetenscheibchen leider nur hin und her tanzen. So suchten und fanden wir im Laufe des Abends die Kugelsternhaufen M3, M13, die Galaxie M51 (leider kaum zu sehen durch störendes Mondlicht) und den Doppelstern Mizar im Großen Wagen.