Komet Holmes 0411

Der Komet bewegt sich recht langsam im Sternbild Perseus. Er wird uns noch ein paar Wochen recht hell erhalten bleiben. Wenn man die Aufnahmen hier vom 04.11.2007 mit denen der vergangenen Tage vergleicht, hat sich nicht nur der Himmelshintergrund, sondern auch der Komet selbst etwas verändert.

Komet mit blossem Auge sichtbar

Der periodische Komet 17P/Holmes ist seit einigen Tagen mit blossem Auge am nächtlichem Himmel zu sehen. Er hat innerhalb kürzester Zeit einen drastischen Helligkeitssprung gemacht. Der Komet ist im Sternbild Perseus nahe alpha Persi zu finden. Entdeckt wurde der Komet schon vor 115 Jahren, als der englische Astronom Edwin Holmes mit seinem Spiegelteleskop die Andromedagalaxie beobachten wollte. Unweit davon sah er den hellen Kometen.

Thomas Ehrenhardt sind ein paar sehr schöne Fotos des Kometen gelungen.

Totale Sonnenfinsternis am 29.03.2006 über Side-Colakli (Türkei)

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Den wohl größten Eindruck hinterlässt eine totale Sonnenfinsternis. Sie ist jedoch sehr viel seltener zu beobachten, wie eine partielle Sofi. Unser Verein hatte das Glück am 29.März 2006 in der Türkei ein solches Himmelsschauspiel in voller Länge mitzuerleben.

Reisebericht

Sonnenfinsternis 2006 - Reisebericht
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Die Sonnenfinsternis

Messdaten

Diagramm
Die Messreihe wurde von Gabi und Rainer Keller direkt am Strand aufgenommen und von Mechthild Meinike ausgewertet.
Messreihe
Temperaturverlauf in ca. 20 Meter Höhe Dachterasse (Schatten) 29.03.2006 Side Colakli Daten: Reinhard Schreiber aus Göming (Österreich)

Beobachtungsabend mit einer Schülergruppe der KGS “Ulrich von Hutten” Halle

Gestern, den 27.01.2006, war der Sternhimmel so klar wie lange nicht mehr. Zu Gast waren gegen 19 Uhr Gymnasialschüler der 10. Klasse von der KGS “Ulrich von Hutten”. Nach ein wenig Theorie schauten wir zu den Sternen. Jetzt konnten die Schüler ihr erlerntes Wissen aus der Schule und dem Planetarium am natürlichen Sternhimmel testen. Das Aufsuchen der Sternbilder oder der Blick durch eines der drei Teleskope war für die Schüler ein großes Erlebnis. Viele sahen zum ersten Mal die Ringe des Saturn oder die Schönheit des großen Orionnebel. Die Zeit verging wie im Flug und bei -10°C hatten einige schon “Eisbeine”. Aber die tauten nach einer Tasse heißem Tee und Glühwein wieder auf. Gegen 21.30 Uhr verabschiedeten sich die Schüler. Die Begeisterung war den jungen Leuten ins Gesicht geschrieben. Einige sagten: “ So habe ich den Himmel noch nie gesehen.”

Schülergruppe der KGS “Ulrich von Hutten”
Schülergruppe der KGS “Ulrich von Hutten”
Schülergruppe der KGS “Ulrich von Hutten”
Schülergruppe der KGS “Ulrich von Hutten”

Sonne

Ein Blick zur Sonne lohnt sich auch mal wieder. Sie hat ein paar schöne Sonnenflecken zu bieten.
Achtung!!! Nie ohne geeigneten Schutz in die Sonne blicken! Erblindungsgefahr!

 Sonne, 21.03.04 Aufnahme: ©Torsten Klepzig
Sonne, 21.03.04 Aufnahme: ©Torsten Klepzig

Sonnenflecken

Sehr schön sind Strukturen in den Flecken auf der Sonnenoberfläche zu erkennen. Den schwarzen Kern der größeren Flecken umgibt ein hellerer Hof.

Sonnenflecken, 21.03.04 15.20Uhr Aufnahme: ©Torsten Klepzig
Sonnenflecken, 21.03.04 15.20Uhr Aufnahme: ©Torsten Klepzig

Sonnenfinsternis am 31.Mai 2003

Jede Sonnenfinsternis hat ihren Reiz. Auch wenn die Sonne meist nicht vollständig durch den Mond verdeckt wird, gibt ein solches Naturschauspiel einen besonderen Einblick in die Bewegungsabläufe am Himmel über unseren Köpfen. Bei der Sofi 2003 ging die Sonne schon früh am Morgen teilverfinstert auf.

Sonnenfinsternis am 31.Mai 2003 bei Löbejün, Foto: Torsten Klepzig
Sonnenfinsternis am 31.Mai 2003 bei Löbejün, Foto: Torsten Klepzig

Am Morgen des 31. Mai 2003 war die Nacht gegen 3 Uhr für mich zu Ende. Ich fuhr von Halle-Kanena ca. eine halbe Stunde mit dem Auto auf den Haltberg bei Löbejün. Er befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Petersberg. Der Haltberg ist 60 Meter hoch, nicht so hoch wie der Petersberg (250m), aber bietet eine hervoragende Sicht in nahezu alle Richtungen. Dort angekommen, baute ich meine Teleskope auf, ein Linsenfernrohr mit Projektionsschirm und ein kleines Spiegelteleskop.

Vor Ort waren schon einige Leute, die teilweise in Zelten die Nacht auf dem Berg verbrachten. Insgesamt waren 9 Teleskope aufgebaut und alle warteten auf den Sonnenaufgang. 4.58 Uhr kam die Sonne rotglühend hinter dem Horizont hervor, schon zu ca. 52% vom Mond verdeckt. Es war kein gewöhnlicher Sonnenaufgang, es wurde nur zögerlich heller. Ein beeindruckendes Schauspiel. Um 5.27 Uhr erreichte die Finsternis ihren Höhepunkt, die Sonne war zu 87% vom Mond verdeckt.

Aufnahmen von Torsten Klepzig Alle Rechte vorbehalten!